Die REEMTSMA STIFTUNG unterstützt die denkmalgerechte Sanierung

Vom 04.06.2018.

Die HERMANN REEMTSMA STIFTUNG unterstützt die denkmalgerechte Sanierung im öffentlichen Teil des Hauses mit 200.000 EUR. Wir freuen uns riesig und sagen herzlich danke schön!
Angesichts der in letzter Zeit gestiegenen Baukosten hilft uns diese Unterstützung, die Mieten der Initiativen und Vereine weiterhin im bezahlbaren Rahmen zu halten.

Die HERMANN REEMTSMA STIFTUNG kennt unser Projekt aus eigenem Anschauen. Ihren Besuch vor einiger Zeit haben wir in guter Erinnerung. Wir freuen uns besonders, dass die Stiftung sich sowohl für die Belange des Schutzes von Kulturgut in unserer Region einsetzt als auch sich für das Wirken der Beteiligten für den sozialen Zusmamenhalt interessiert. Vielen Dank dafür!

Tag der Städtebauförderung 2018

Vom 25.04.2018.

Die STRAZE hat eine Bundesförderung im Rahmen der „Nationalen Projekte der Stadtentwicklung“ (NPS) bekommen. Dadurch sind wir verpflichtet am Tag des Städtebaus teilzunehmen. Wir haben uns gemeinsam mit Michael Heinz aus dem Stadtbauamt überlegt, eine Veranstaltung zur Entwicklung des Stadtteils Steinbecker Vorstadt für alle Einwohner*innen und Akteur*innen des Stadtteils sowie weitere Interessierte zu organisieren.

Die Stadt lädt nun dazu ein, gemeinsam über die Zukunft dieses Stadtteils zu beraten. Es geht dabei nicht um ein Planungsverfahren sondern nur um Impulse für zukünftige Verfahren, die es mit Sicherheit geben wird.

Der Druck auf den Stadtteil ist groß, in den nächsten Jahren wird es viele Veränderungen geben, es gibt zahlreiche Interessen an verschiedenen Flächen im Stadtteil, die alle nicht dazu führen, dass Aneignungsflächen und Freiräume, die es derzeit noch ansatzweise gibt, erhalten bleiben. Es steht die Frage im Raum: Kann nurnoch eine Beplanung des Stadtteils dafür sorgen, dass er nicht Stück für Stück irgendwie an private Investoren veräußert wird?

Das hat auch auf die STRAZE Auswirkungen. Wenn z.B. Der Stadtteil hin zu einer reinen Wohnnutzung umgestaltet wird, wird es in Zukunft immer schwerer werden, Veranstaltungen zu organisieren, die mehr als Schlafzimmerlautstärke haben.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, am Samstag, den 5. Mai zu unserer Veranstaltung hinzu zu stoßen.

Programmablauf:

10.00 Uhr  Baustellenrundgang STRAZE
11.15 Uhr   Kommentierter Fußweg von der STRAZE durch den Stadtteil zum Heineschuppen, Thilo Kaiser, Leiter Stadtbauamt Greifswald
11.45 Uhr  Begrüßung und Einführung zur Info- und Diskussionsveranstaltung – J. von Busse, Baudezernentin Greifswald sowie Andreas Paul, Büro für urbane Projekte, Leipzig
danach Informationen zum Stadtteil und zur STRAZE und Arbeiten an moderierten Tischen
Ende ca 14 Uhr

Genau nachlesen auf dem Flyer Flyer_Tag_der_Staedtebaufoerderung_Greifswald_2018

Und was ist eigentlich diese „Belegreife“?

Vom 19.04.2018.

Wussten wir bis vor kurzem auch nicht. Aber jetzt können wir euch weiterhelfen: Belegreife heißt der Zustand, in dem der Estrich auf dem Boden so trocken ist, dass man den „richtigen“ Fussboden darauf verlegen kann. Und das wollen wir dringend. Schließich wollen die ersten Leute Anfang Mai schon einziehen. Wohnungen sind gekündigt, WG-Zimmer weitervergeben.

Deshalb wird gerade fast rund um die Uhr auf der Baustelle gearbeitet, um den Wohnteil des Hauses, die 11, rechtzeitig fertig zu bringen.

Wir verlegen Heizungsrohre, wir streichen, spachteln, schleifen, bauen Zagen und beleben alte Türen neu. Und auch an anderer Stelle geht es weiter: Bis letzten Dienstag wurden 30 Bohrpfähle für den Erweiterungsneubau (3. Bauabschnitt) gesetzt. Die sollen mit einer Tiefe von 12 bis 14 Metern dem moorigen Boden der Ryckniederung etwas Stabilität entgegen setzen. Im Erweiterungsneubau finden ein Seminarraum, Werkstätten und Gastronomie ihren Platz.

Weil wir nicht ohne Unterstützung schon so weit wären,  wollen wir ein paar Mal von Herzen „Danke“ sagen: Für den Lehm von der Firma Conluto, für viele Eimer Farbe und weitere Produkte der Firma Kreidezeit und natürlich noch mal den vielen Spender*innen für unsere Heizkessel im Dezember.

Ihr seid toll!!!

Die aktuelle Nutzung kommt der neuen Küche doch schon nah ;-) To Do Zettel an jedem Raum Treppenhaus Nr. 10 als Arbeitsplatz für den Trockenbau Lehmverputzte Fensterfront mit Innendämmung und weiße Wände mit ökologischer Sumpfkalkfarbe gestrichen und immer wieder heißt es spachteln, spachteln, spachteln... erste neue alte Tür eingebaut

Die erste neue alte Tür ist eingebaut.

 

 

 

Badausbau

 

 

 

 

Lehmverputzte Wände im Nordgiebel

Bilder des Tages

Vom 12.02.2018.

Falls ihr euch wundert, dass ihr seit Wochen wenig von uns hört – wir sind einfach noch mehr am Bauen! Heute ein kleiner Einblick in die Aktivitäten des Tages. Wenn ihr Lust habt mit zu werkeln und uns beim Haus bauen unterstützen wollt, kommt gern dazu. Wenn ihr uns ne mail schreibt erfahrt am Besten ihr wann und wo.

STRAZE-Soli-Sommer

Vom 31.01.2018.

Diesen Sommer schon was vor?

Wir möchten Euch hiermit sehr herzlich und überschwänglich zum STRAZE_SOLI_SOMMER einladen und freuen uns sehr, wenn ihr Euch den folgenden Termin (oder Teile davon) freihaltet:

22.7. – 5.8.2018

Wir wollen in dieser Zeit zusammen bauen!!! Juchu, wer hätte das gedacht 🙂 Und es soll eine schöne gemeinsame Zeit mit Feuer, Musik, Kino,… werden.

Zu dem Zeitpunkt ist der Großteil der STRAZE-Bewohner*innen bereits in das Haus eingezogen und die Arbeiten an dem öffentlichen Teil des Hauses können weitergehen. Büros, Ini-Räume, Saal, Toiletten, Cafee, offene Werkstätten… Für all das (und noch viel mehr) muss noch eine Menge getan werden und wir freuen uns, das gemeinsam mit Euch zu stemmen.

Lust dabei zu sein? Anmeldung: info(ät)straze.de

 

Uns ist richtig warm ums Herz!

Vom 12.01.2018.

Wir sind wirklich überwältigt! Wir haben unser Spendenziel für die beiden neuen Heizkessel innerhalb von gut einem Monat erreicht. Wir freuen uns riesig und sind dankbar für eure Unterstützung und das damit verbundene Vertrauen in uns und das Hausprojekt STRAZE.
In den letzte Wochen ist viel im Haus passiert, besonders auch über den Jahreswechsel. Unter anderem ist natürlich der Heizkeller vorbereitet worden. Wir wollten die Aufgabe auf keinen Fall mit ins neue Jahr nehmen und so ist am 31. Dezember 2017 um 18.35 die letzte Fermacellplatte an die Decke geschraubt worden um den Raum seiner neuen Nutzung zu zuführen ;-).

Direkt zum Jahresbeginn: Zuschuss für öffentlichen Bereich!

Vom 11.01.2018.

Wir freuten uns am 3. Januar sehr über den Besuch unseres Energieministers Herrn Pegel, der uns den Bescheid über einen Zuschuss aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung überbrachte. Das Geld wird für Fenster und Dämmung der Hausnummer 10 (öffentlicher Bereich) genutzt werden.

Vielen Dank dafür!

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SO sieht´s aus

Vom 07.12.2017.

Einerseits haben wir schon ganz schön was geschafft – andererseits wächst der Druck: Im März wollen die ersten einziehen! Zum Jahreswechsel kommt hier für euch der aktuelle Stand  auf der Baustelle.

Fertig sind:

– Innen- und Außendämmung
– Lehmputz und ein Teil des Kalkputzes
– immerhin 60 Prozent des Außenputzes
– die Elektrik im Erd- und Obergeschoss
– die Trockenbauwände im Erd- und Obergeschoss
– die Rohfußböden
– im Ruderkeller haben wir die Fundamente gegossen, Deckenbalken und Fachwerkreparaturen gemacht

Jeden Tag arbeiten Nadja und Felix fest auf der Baustelle und sind auch Ansprechpartner*in für die Firmen, die wir engagiert haben. Dazu kommen 2-4 Freiwillige, an Wochenenden sind wir meist mehr. Viele von den Arbeiten, wie die Außendämmung und die Trockenbauwände und Rohfußböden und fast die ganze Arbeit im Ruderkeller ist in Eigenleistung passiert. Aber bis zum Einzug ist noch ein weiter Weg. Das liegt auch daran, dass die Baukosten höher ausfallen und wir daher auch viel mehr selber machen müssen als geplant. Am allermeisten freuen wir uns daher über jede*n, der oder die uns Arbeitszeit schenkt! Und möchten uns bei allen bedanken, die bisher dabei waren. DANKE.

Zu sehen: Neue Fenster, Rohfußboden!

schöner Kalkputz im künftigen Esszimmer

Putzgitter und baumelnde Kabel

Fachwerk und Fußboden im Obergeschoss

Schüttmaterial für die Dämmung in Boden/Decke

Verkleidung im Dachboden ist dran

schickes Bullaugenfenster in fertig verputzer Wand

 

Außendämmung ist dran – und hier sieht man auch noch mal schön das gedeckte Dach!

Auf zu weltwechsel

Vom 03.11.2017.

Aus den Entwicklungspolitischen Tagen ist weltwechsel geworden. Und wir sind wieder mit dabei: verquer. und Turbina Pomerania haben drei Veranstaltungen im Rahmen der Reihe organisiert, die dieses Jahr das Thema „Menschlichkeit“ hat.

Jeden Mittwoch werden Schulklassen in der Stadtbibliothek das Buch Alle da! lesen und über ein Miteinander der Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Herkünften ins Gespräch kommen.

Heute Abend um 19 Uhr ist die Ausstellungseröffnung von VETO! Diskriminierung sichtbar machen im St. Spiritus. (Nach der Eröffnung Mo-Sa 10-13 Uhr geöffnet) Seit Anfang des Jahres veröffentlichen wir monatlich ein Plakat, das je eine Diskriminierungserfahrung in Vorpommern aufgreift. Es geht um Diskrimierung wegen Alter, Herkunft, sexueller Orientierung, sozialer Stellung. Und darum, dass man sich das nicht bieten lassen muss. Kommt alle!

Am Freitag und Samstag 10/11 November machen verquer und Turbina Pomerania zusammen einen Menschenrechte-Workshop. Mit Teilnehmer*innen aus Ländern wie Polen, der Türkei und Belarus in denen Menschenrechte zunehmend bedroht sind. Wenn ihr Interesse habt, meldet euch bei evs@straze.de!

Aber auch die anderen Greifswalder Veranstaltungen  lohnen einen Besuch. Hier ein Überblick:

Alle da!
Lesung für Grundschulklassen
Auf Anfrage 02.11.2017 – 25.11.2017
Stadtbibliothek | Knopfstraße 18-20

VETO! Diskriminierung sichtbar machen.
Ausstellung einer illustrierten Zitatsammlung
geöffnet von Montag bis Samstag 03.11.2017 – 24.11.2017 | 10:00-18:00 Uhr
Soziokulturelles Zentrum „St. Spiritus“ Lange Straße 49

Stell dir vor, du wirst nicht verstanden
Dolmetschen, mehr als nur Reden

Sonntag 05.11.2017 | 19:00
Audimax Universität Greifswald Rubenowstraße 1

HUMAN – Die Menschheit
Ein Film von Yann Arthus-Bertrand („Die Erde von oben“, „Home“)
Montag 06.11.2017 | 19:00
Koeppenhaus Bahnhofstraße 4-5

denk MIT-MENSCH denk UM-WELT
Gerechtigkeit, Verantwortung, Menschlichkeit
Mo-Fr 06.11.2017 – 17.11.2017 | 8:00-17:00
Mensa am Wall Am Schießwall 1 – 4

100 JAHRE – Welche Revolution(en) werden wir erlebt haben werden? [Futur III]
Work in Progress: Forschen am Widerstand (Performance/ Workshop / Diskussion)
Dienstag 07.11.2017 | 19:30
Theater Greifswald (Foyer) Robert-Blum-Straße 18

Konsum- und globalisierungskritischer Stadtrundgang
(Un-) Menschlichkeit im Einkaufsbeutel
Dienstag 07.11.2017 | 14:00-16:00
Mensa am Wall Am Schießwall 1-4

Die tödlichste Grenze Europas?!
Seenotrettung mit der Sea-Watch im zentralen Mittelmeer
Donnerstag 09.11.2017 | 19:00
Kirche Wieck Kirchstraße 30

Menschenrechte
Internationaler Workshop Menschenrechtsbildung
Fr/Sa 10.11.2017 – 11.11.2017 | Freitag 14:00. Samstag 10:00-17:00
Soziokulturelles Zentrum „St. Spiritus“ Lange Str. 49/51

Tar-Konzert mit Elshan Ghasimi
Nach der Lesung mit Sudabeh Mouhafez klassische persische Musik mit Tar-Spielerin Elshan Ghasimi (Teheran/Berlin)
Mittwoch 15.11.2017 | im Anschluss an die Lesung
Koeppenhaus Bahnhofstraße 4-5

Behalte den Flug im Gedächtnis
Autorenlesung mit Sudabeh Mohafez

Mittwoch 15.11.2017 | 19:30
Koeppenhaus Bahnhofstraße 4-5

„Life Saraaba Illegal“ Filmabend mit Peter Heller
Filmvorführung mit anschließendem Gespräch mit dem Regisseur

Dienstag 21.11.2017 | 19:30
Soziokulturelles Zentrum „St. Spiritus“ Lange Straße 49-51

Die jugendliche Generation in Kunduz
Gesprächsabend mit Martin Gerner, Filmvorführung über Jugendliche in Kunduz

Mittwoch 22.11.2017 | 20:00-22:00
Brasserie Hermann Gützkower Straße 1

Cities for Life
Kostenlose Filmvorführung von „Capote“

Sonntag 26.11.2017 | 20:00
Cinestar Greifswald Lange Str. 40

Das Recht auf Leben

Mehrtägiges Projektangebot für Schulklassen ab Stufe 9 im Rahmen der Kampagne „Cities for Life“, Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe
Mo-Fr 27.11.2017 – 01.12.2017
verquer, Lange Str. 60


Wider die Todesstrafe
Normative und empirische Argumente für die Abschaffung

Donnerstag 30.11.2017 | 18:00
Turm St. Jacobikirche Domstraße

Wenn der Staat tötet
Vortrag und Diskussion: Todesstrafe in Belarus

Donnerstag 30.11.2017 | 18:00
Turm St. Jacobikirche Domstraße

Podiumsdiskussion: Mehr Politik bitte!

Vom 19.10.2017.

Darf Schule das?
Politisch sein.
Muss sie das sogar?

 

Am Mittwochabend diskutierten Dr. Anne Heller (Uni Greifswald), Tino Höfert (Stadtjugendring Greifswald) und Antonia Huhn (Schülersprecherin Gesamtschule Stralsund) in der Stadtbibliothek über die Notwendigkeit, dass Schulen Verantwortung für unsere Zivilgesellschaft übernehmen. Und die Grenzen davon.

Was toll war: Sowohl Podium, als auch Publikum konnte sich schnell einigen. Auf eine Vision von „Schule als demokratischem Lebensraum“. In dem nicht nur Gremien verteilt, sondern Schüler*innen den Schulalltag mit gestalten können und Verantwortung (und sei es nur für die Grünpflanzen oder das Ziel der Klassenreise) übernehmen müssen. In dem Schule gesellschaftliche Strömungen, Akteure und Realitäten abbildet und einlässt.

Diskutiert wurde:
über die Notwendigkeit, politische Diskussionen zu führen. „Wenn am Morgen nach der Bundestagswahl nach fünf Minuten zum Stoff übergegangen wird, ist das eine verschenkte Chance“, sagte Tino Höfert.
über die Frage, ob die starke freie Schullandschaft in Greifswald die Schülerschaft nicht nur in Bezug auf Bildungschancen sondern auch im Hinblick auf Partizipationsmöglichkeiten spaltet.
über den Bedarf von Jugendlichen sich zu beteiligen. „Unter meinen Mitschüler*innen ist Desinteresse weit verbreitet. Dass ist schade. Aber ich kann ja noch nicht mal für ein Projekt, das mir wichtig ist, einen Vortrag oder ein Seminar eine Befreiung vom Unterricht bekommen.“ sagte Antonia Huhn.
darüber, dass es, wie so oft anEinzelnen liegt. In diesem Fall an einzelnen motivierten Lehrer*innen, die es, sagt Anne Heller, zum Glück überall gibt.
Mit potentiellen engagierten Lehrer*innen, also Lehramtsstudent*innen, will verquer diese Fragen in einem ähnlichen Format weiter diskutieren.

verquer. bietet seit 2011 Projekte zum Globalen Lernen an Schulen an. Und stösst in der Zusammenarbeit mit Schulen immer wieder auf die Fragen, wie politisch der Raum Schule ist und sein darf. Die Ausstellung Mit.Denken – Mit.Mischen präsentiert derzeit in der Stadtbibliothek Beiträge von Schüler*innen, die im Rahmen der Projekte entstanden sind.