Demokratie leben – Wählen gehen

Vom 21.05.2019.

Am Sonntag, den 26.Mai 2017 ist Wahl. Es ist Deine Wahl. Gewählt werden:

  • das Europäische Parlament
  • der Kreistag Vorpommern-Greifswald
  • die Greifswalder Bürgerschaft

Mit Deiner Stimme entscheidest Du, welche Politik unser Leben in unserer Stadt, unserem Kreis und Europa verändern wird. Wahlen sind ein Weg Demokratie zu leben! Deshalb haben wir an vier Orten in Greifswald Banner verteilt:

Deine Stimme für Vielfalt, Solidarität und Menschenrechte.

Die Partnerschaft für Demokratie Greifswald ruft auf wählen zu gehen und mitzubestimmen. Demokratie ist mehr als 15 Minuten deines Sonntags. Demokratie sind all die Jahre, die von diesem Sonntag abhängen. Es sind 15 Minuten, die sich lohnen, denn Deine Kreuze haben Gewicht. Sie stellen die Weichen für

  • Teamwork und Frieden in Europa
  • Das Erreichen der Klimaziele und Umweltschutz
  • Freies Reisen und Selbstverwirklichung für alle
  • Die Umsetzung der Menschenrechte
  • Gleiche Chancen für alle
  • Solidarität mit allen Menschen, egal wer sie sind und woher sie kommen
  • Freiräume und Orte der Begegnung, an denen Demokratie gelebt wird
  • ein klares Nein zu Rechtsruck, Diskriminierung und Rechtsextremismus
  • ein klares Nein zu jeglicher gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit
  • eine vielfältige und lebendige Gesellschaft
  • eine Gesellschaft, in der jede*r lieben darf wen er*sie will
  • Respekt, Gewaltfreiheit und Frieden
  • eine lebendige Demokratie und innovative Möglichkeiten der Beteiligung aller

Informiere Dich und schau genau hin! Wer soll Dich vertreten und die Zukunft gestalten? Hautnah in Greifswald und mit ebenso viel Einfluss auf Dein Leben, in ganz Europa. Wir haben hier Informationen und Links zusammengestellt, die Dir helfen Dich zu informieren.

Du willst Dich auch nach der Wahl für Demokratie, gegen Rechtsextremismus und für ein lebendiges buntes Greifswald einsetzen? Anita Völlm und Laura Freitag von der Partnerschaft für Demokratie Greifswald unterstützen Dich beim Planen Deines Projektes und beim Beantragen von Mitteln. Wir beraten zu weiteren Fördermöglichkeiten und bieten Moderation für Entscheidungs- und Diskussionsprozesse in Euren Gruppen und Vereinen an. Schreib uns eine Mail oder ruf uns einfach an!

Die Partnerschaft für Demokratie Greifswald unterstützt seit diesem Jahr Projekte, die stadtteilübergreifend Beteiligung und Zusammenleben aller in Greifswald lebenden Menschen auf Augenhöhe fördern. Die Schwerpunkte für die Arbeit in der Partnerschaft entstanden aus den Ergebnissen der ersten Demokratiekonferenz im März, bei der circa 50 Aktive aus Greifswald zum Thema „Demokratie in Greifswald“ arbeiteten. Wir wollen die Schwerpunkte bei weiteren Beteiligungsveranstaltungen weiterentwickeln. Im Aktionsfonds in Höhe von 20.000€ stehen für dieses Jahr noch 11.000 € zur Förderung von Projekten zur Verfügung. Über die Vergabe entscheidet ein aus Vertreter*innen der Zivilgesellschaft, Politik und Verwaltung zusammengesetzter Begleitausschuss. Der Ausschuss tagt öffentlich und ist offen für die Mitarbeit neuer interessierter Mitglieder. Im Jugendfonds können Kinder und Jugendliche Geld für ihre Ideen beantragen. 5000 € stehen zur Verfügung. Über den Fonds entscheiden die Kinder und Jugendlichen im Rahmen des Kinder- und Jugendbeirats, der im Mai gewählt wird. Nähere Infos gibt es auf www.pfd-greifswald.de.

Tag der Städtebauförderung in der STRAZE

Vom 13.05.2019.

Am 11. Mai öffneten die IGS Erwin-Fischer und die Straze anlässlich des Tags der Städtebauförderung ihre Türen. 50 Besucher*innen kamen nachmittags ins historische Gesellschaftshaus. Sie konnten erleben, wie der öffentliche Teil des Projekts durch Zusammenspiel von Alt- und Neubau immer konkreter Gestalt annimmt. Zugleich fand der Tag der
Gartenvögel, eine Aktion des Naturschutzbundes (Nabu), statt. Bei der
Vogelzählung wurden über 20 Arten registriert. Kaffee und Kuchen rundeten den sonnigen Nachmittag ab.

Aktionswochen gegen Homo-, Inter*- und Trans*feindlichkeit 2019

Vom 16.04.2019.

Greifswalder Bildungsprojekt Qube organisiert die Veranstaltungsreihe gemeinsam mit lokalen Kooperationspartner*innen bereits zum dritten Mal

Cover Flyer IDAHIT

Von April bis Juni 2019 finden in Greifswald Aktionswochen anlässlich des Internationalen Tages gegen Homo-, Inter*- und Trans*feindlichkeit am 17. Mai statt. Verschiedene Greifswalder Initiativen organisieren in diesem Rahmen Vorträge, Workshops, Filmvorführungen, Aktionen und Lesungen. Sie leisten damit aktiv einen Beitrag für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Trans*- und Inter*personen.
Das queere Bildungs- und Antidiskriminierungsprojekt Qube hat die Veranstaltungsreihe nach dem großen Erfolg der Aktionswochen in den vergangenenen beiden Jahren nun schon zum dritten Mal initiiert. Qube ist neben dem Aktionsbündnis Queer in Greifswald e.V. und der Gender Trouble AG der Universität eines von drei queeren Projekten in Greifswald. Der Fokus von Qube liegt auf Bildungs- und Empowermentangeboten.
Im Rahmen der Aktionswochen finden über ein dutzend Veranstaltungen an verschiedenen Orten in Greifswald statt. Mehrere zivilgesellschaftliche und kulturschaffende Initiativen und Institutionen beteiligen sich mit eigenen Veranstaltungen an den Aktionswochen, darunter die STRAZE, das Literaturzentrum Koeppenhaus und die Offene Nähwerkstatt Kabutze. Durch ihre Beteiligung wird die Frage nach dem Umgang mit Homo-, Inter*- und Trans*feindlichkeit in eine breitere Öffentlichkeit getragen. Gleichzeitig positionieren sie sich klar gegen Diskriminierung und zeigen sich solidarisch. Franze Bichler (Qube) führt dazu aus: „Die Vielzahl der beteiligten Initiativen in diesem Jahr zeigt uns, dass es eine große Solidarität und viel Interesse für unsere Themen gibt. Das freut uns sehr, denn für viele von uns ist Diskriminierung aufgrund von Geschlecht und Begehren immer noch Alltag. Außerdem wollen wir gesamtgesellschaftliche und globale Zusammenhänge nicht getrennt von unseren Themen sehen. Dafür ist Austausch wichtig.“
Die Aktionswochen finden vor dem Hintergrund des Internationalen Tages gegen Homo-, Inter*- und Trans*feindlichkeit am 17. Mai statt. Der Tag erinnert an die  Streichung von Homosexualität als Krankheit aus dem Diagnoseschlüssel der Weltgesundheitsorganisation am 17. Mai 1990. Gleichzeitig mahnt er die weltweit fortdauernde Stigmatisierung, Diskriminierung und Verfolgung lesbischer, schwuler, bisexueller, trans*, inter* und queerer Menschen.
Der Eintritt ist zu allen Veranstaltungen im Rahmen der Aktionswochen frei. Viele Veranstaltungsorte sind barrierefrei zugänglich. Das Programm und weitere Informationen sind auf www.bildung-qube.de zu finden.

Programm 2019:

Licht ins Dunkel?!

Vom 01.12.2018.

Auch an diesem Wochenende wurde mal wieder fleißig gewerkelt. Obwohl, es war eher etwas destruktiv. Aber manchmal muss was weg, damit neues entstehen kann 😉 Hier wurden in die nicht historische Wand im Saal Fensteröffnungen für mehr Licht und Raumgefühl vorbereitet.

Der Erweiterungsneubau wächst und gedeiht

Vom 10.11.2018.

Tag des Offenen Denkmals

Vom 10.09.2018.

Ein Tag im September: Hunderte Leute auf dem STRAZE-Grundstück, Führungen in Rotation, ein Kaffee- und Kuchenbuffet, das laufend nachgefüllt wurde, ein wunderschöner Spätsommernachmittag. Wir hatten einen super Tag und danken allen Besucher*innen für ihr Interesse, alle Fragen und auch das Lob. Wir waren schon stolz unsere Baustelle vorstellen zu dürfen. Ganz schön viel geschafft, oder?

Moritz TV Beitrag über die Sommerbaustelle

Vom 31.07.2018.

Noch diese Woche läuft die Sommerbaustelle auf der STRAZE. Fleißig wird hier das ehemalige Gesellschaftshaus von Ehrenamtlichen saniert und zu einem Kulturzentrum ausgebaut. Wer mitbauen möchte, ist jederzeit in der Stralsunder Straße 10/11 willkommen! Moritz.tv

Eine Ode an die Sommerbaustelle

Vom 27.07.2018.

Es gibt schon viele fleißige Hände,
doch die Sommerbaustelle ist noch längst nicht zu Ende.
Zwar läuft uns der Schweiß in Strömen,
doch daran kann man sich gewöhnen!
Schließlich kann man in die Kinderplanschbecken
heimlich die heißen Füße reinstecken.
Zudem gibt es unheimlich leckeres Essen,
und die Portionen sind reichlich bemessen.
Der Kaffeevorrat wird nie leer,
auch das gefällt dem Bauvolk sehr.
Also:
Baut mit, bespasst die Kinder oder schwingt die Kelle,
wir sehen uns auf der Sommerbaustelle!

Mehr Informationen zum STRAZE.Soli.Sommer.Bauen.

 

Stellungnahme: Für eine andere politische Kultur – Gegen Machtdemonstrationen auf Kosten der Demokratie

Vom 22.07.2018.

Diese Stellungnahme bezieht sich auf die Hausdurchsuchung in den Räumlichkeiten des IKuWo e.V. in Greifswald am 20. Juli. Die Durchsuchung stand imZusammenhang mit dem Raub einer Schärpe eines Mitglieds der Greifswalder Katholischen Studentenverbindung vor dem IKuWo in der Nacht vom 9. auf den 10. Juni.

Stellungnahme

Für eine andere politische Kultur
Gegen Machtdemonstrationen auf Kosten der Demokratie

90 Polizeibeamten sind an der Durchsuchung der Vereinsräume des IKuWo e.V. und der Privaträume eines Bewohners. beteiligt. Sie finden nichts, was das IKuWo oder den Bewohner belastet. Der Verein IkuWo e.V. distanzierte sich direkt nach der Tat von dieser. Der von der Durchsuchung betroffene Bewohner hatte von seinem Recht Gebrauch gemacht, der Polizei ohne richterlichen Durchsuchungsbeschluss den Zutritt zum Haus zu verwehren, was ihn in der Konsequenz nun selbst zum Objekt einer Strafverfolgung machte.

Es entsteht der Eindruck, dass für die Durchsuchung nicht polizeiliche, sondern politische Ziele im Vordergrund standen. Wie ist sonst dieser große Einsatz sechs Wochen später zu erklären, wenn an anderen Stellen weitaus weniger Kräfte mobilisiert werden: Wenn es z.B. um die Ermittlungen nach Brandanschlägen in Projekten wie dem Demokratiebahnhof Anklam oder in einer Greifswalder Groß-WG oder nach Übergriffen auf Geflüchtete geht. Wir wissen nicht, wer für den Polizeieinsatz beim IKuWo die Verantwortung trägt, aber klar ist, dass er jeder Verhältnismäßigkeit entbehrte.

Das IKuWo setzt sich für die Rechte von Geflüchteten ein. Es spricht sich für eine Öffnung von Grenzen und gegen Nationalismus aus. Es tritt für die Würde des Menschen und universelle Menschenrechte ein und steht für ein solidarisches Miteinander von Menschen unabhängig von ihrem Nutzen in einer Geselschaft, die auf  Gewinnmaximierung ausgerichtet ist.
Es spielt eine wichtige Rolle für eine aktive Zivilgesellschaft und für die gesamte Soziokultur in Greifswald. Viele Menschen finden dort Anknüpfungspunkte für ihr eigenes soziales, kulturelles und politisches Engagement.

Seit dem Überfall auf den Verbindungsstudenten wird von denjenigen, denen das IKuWo aufgrund seiner politischen Position und Strahlkraft schon lange ein Dorn im Auge ist, nichts unterlassen, dieses öffentlich zu diskreditieren. Uns ist klar, dass die Ziele des IKuWos nicht von allen Menschen geteilt werden. Wer über diese Ziele streiten möchte, möge dieses in inhaltlichen Auseinandersetzungen tun. Die Existenzberechtigung eines Projektes wie des IKuWos in Frage zu stellen, schadet der politischen Kultur und der Demokratie. Es fällt uns schwer, die Durchsuchung des IKuWos nicht als Machtdemonstration in diesem Kontext zu begreifen.
Wenn der Eindruck entsteht, dass die Exekutive mit Polizei und Innenministerium missbraucht wird, um politische Gegner*innen zu diskreditieren und letztendlich handlungsunfähig und mundtot zu machen, dann macht dies Angst. Strategien, die mit Sippenhaft, Vorverurteilungen, Abschreckung und Angst arbeiten, führen der Demokratie einen schweren Schaden zu.

Menschen und Organisationen, die ähnliche Ziele wie das IKuWo formulieren, seien sie noch so menschenfreundlich oder uneigennützig, geraten derzeit bundesweit zusehends in Bedrängnis, während rechter Populismus mit haltlosen Behauptungen und unmenschlichen Äußerungen Stück für Stück an Raum gewinnt. Wir wünschen dem IKuWo, dass es in dieser Situation nicht den Mut und die Kraft verliert, weiter offen für seine Ziele einzutreten. Wir erwarten von der Stadt Greifswald und ihren Bewohner*innen, dass sie sich klar hinter das IKuWo stellen.

Die REEMTSMA STIFTUNG unterstützt die denkmalgerechte Sanierung

Vom 04.06.2018.

Die HERMANN REEMTSMA STIFTUNG unterstützt die denkmalgerechte Sanierung im öffentlichen Teil des Hauses mit 200.000 EUR. Wir freuen uns riesig und sagen herzlich danke schön!
Angesichts der in letzter Zeit gestiegenen Baukosten hilft uns diese Unterstützung, die Mieten der Initiativen und Vereine weiterhin im bezahlbaren Rahmen zu halten.

Die HERMANN REEMTSMA STIFTUNG kennt unser Projekt aus eigenem Anschauen. Ihren Besuch vor einiger Zeit haben wir in guter Erinnerung. Wir freuen uns besonders, dass die Stiftung sich sowohl für die Belange des Schutzes von Kulturgut in unserer Region einsetzt als auch sich für das Wirken der Beteiligten für den sozialen Zusmamenhalt interessiert. Vielen Dank dafür!