Pressemitteilung: Überwältigendes Interesse an Stralsunder Straße

„Das Interesse an dem Haus und seinen Möglichkeiten hat uns überrascht und begeistert“, sagt Manja Graaf, Sprecherin des Vereins Kultur- udn Initiativenhaus Greifswald. 46 Vertreter von Vereinen, Initiativen und Einzelpersonen haben sich auf Einladung des Vereins in der vergangenen Woche getroffen. „Uns ging es darum eine Einschätzung zu bekommen, mit wie viel Unterstützung wir rechnen können.“ Sagt Manja Graaf. Der Verein strebt nach den neuesten Entwicklungen einen Kauf des Gebäudes an, will aber von Anfang an die Öffentlichkeit an dem Prozess beteiligen.

Unter den Interessierten waren zum Beispiel ein Kindergarten, der neue Räumlichkeiten sucht, ein Altenwohnprojekt, studentische Initiativen wie Gristuf und eine freie Musikschule. Ideen und konzeptionelle Vorschläge für die künftige Nutzung des Gebäudes wurden ausgetauscht.

Diese werden nun in mehreren Arbeitsgruppen vertieft, auf Machbarkeit überprüft und fließen in das Betreiberkonzept ein, welches der Stadtverwaltung zur Entscheidung vorgelegt werden soll. Das Treffen ist Teil des zwischen der Stadtverwaltung und dem Verein vereinbarten Vorgehens, um den Erhalt des Gebäudes zu ermöglichen.

Bausenator Jörg Hochheim (CDU) hatte im Oktober vorgeschlagen, das Gebäude im Namen der Stadt zu erwerben, um es zum Zweck der denkmalgerechten Sanierung sowie der nachfolgenden Nutzung durch verschiedene zivilgesellschaftliche Akteure an den Verein weiter zu veräußern (OZ berichtete am 26.10.12). Seit diesem Vorstoß gab es Absprachen mit allen zuständigen Ressorts der Stadtverwaltung.

Damit es jetzt weitergehen kann, muss der Verein ein aktualisiertes Sanierungs-, Finanzierungs- und Betreiberkonzepts vorlegen. „Daran arbeiten wir zurzeit zusammen mit einem Architekturbüro gearbeitet.“, sagt Manja Graaf. Die GLS Gemeinschaftsbank und die Stiftung Nord-Süd-Brücken haben ihre Bereitschaft zur Mitfinanzierung erneut bekräftigt.