Auf zu weltwechsel

Vom 03.11.2017.

Aus den Entwicklungspolitischen Tagen ist weltwechsel geworden. Und wir sind wieder mit dabei: verquer. und Turbina Pomerania haben drei Veranstaltungen im Rahmen der Reihe organisiert, die dieses Jahr das Thema „Menschlichkeit“ hat.

Jeden Mittwoch werden Schulklassen in der Stadtbibliothek das Buch Alle da! lesen und über ein Miteinander der Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Herkünften ins Gespräch kommen.

Heute Abend um 19 Uhr ist die Ausstellungseröffnung von VETO! Diskriminierung sichtbar machen im St. Spiritus. (Nach der Eröffnung Mo-Sa 10-13 Uhr geöffnet) Seit Anfang des Jahres veröffentlichen wir monatlich ein Plakat, das je eine Diskriminierungserfahrung in Vorpommern aufgreift. Es geht um Diskrimierung wegen Alter, Herkunft, sexueller Orientierung, sozialer Stellung. Und darum, dass man sich das nicht bieten lassen muss. Kommt alle!

Am Freitag und Samstag 10/11 November machen verquer und Turbina Pomerania zusammen einen Menschenrechte-Workshop. Mit Teilnehmer*innen aus Ländern wie Polen, der Türkei und Belarus in denen Menschenrechte zunehmend bedroht sind. Wenn ihr Interesse habt, meldet euch bei evs@straze.de!

Aber auch die anderen Greifswalder Veranstaltungen  lohnen einen Besuch. Hier ein Überblick:

Alle da!
Lesung für Grundschulklassen
Auf Anfrage 02.11.2017 – 25.11.2017
Stadtbibliothek | Knopfstraße 18-20

VETO! Diskriminierung sichtbar machen.
Ausstellung einer illustrierten Zitatsammlung
geöffnet von Montag bis Samstag 03.11.2017 – 24.11.2017 | 10:00-18:00 Uhr
Soziokulturelles Zentrum „St. Spiritus“ Lange Straße 49

Stell dir vor, du wirst nicht verstanden
Dolmetschen, mehr als nur Reden

Sonntag 05.11.2017 | 19:00
Audimax Universität Greifswald Rubenowstraße 1

HUMAN – Die Menschheit
Ein Film von Yann Arthus-Bertrand („Die Erde von oben“, „Home“)
Montag 06.11.2017 | 19:00
Koeppenhaus Bahnhofstraße 4-5

denk MIT-MENSCH denk UM-WELT
Gerechtigkeit, Verantwortung, Menschlichkeit
Mo-Fr 06.11.2017 – 17.11.2017 | 8:00-17:00
Mensa am Wall Am Schießwall 1 – 4

100 JAHRE – Welche Revolution(en) werden wir erlebt haben werden? [Futur III]
Work in Progress: Forschen am Widerstand (Performance/ Workshop / Diskussion)
Dienstag 07.11.2017 | 19:30
Theater Greifswald (Foyer) Robert-Blum-Straße 18

Konsum- und globalisierungskritischer Stadtrundgang
(Un-) Menschlichkeit im Einkaufsbeutel
Dienstag 07.11.2017 | 14:00-16:00
Mensa am Wall Am Schießwall 1-4

Die tödlichste Grenze Europas?!
Seenotrettung mit der Sea-Watch im zentralen Mittelmeer
Donnerstag 09.11.2017 | 19:00
Kirche Wieck Kirchstraße 30

Menschenrechte
Internationaler Workshop Menschenrechtsbildung
Fr/Sa 10.11.2017 – 11.11.2017 | Freitag 14:00. Samstag 10:00-17:00
Soziokulturelles Zentrum „St. Spiritus“ Lange Str. 49/51

Tar-Konzert mit Elshan Ghasimi
Nach der Lesung mit Sudabeh Mouhafez klassische persische Musik mit Tar-Spielerin Elshan Ghasimi (Teheran/Berlin)
Mittwoch 15.11.2017 | im Anschluss an die Lesung
Koeppenhaus Bahnhofstraße 4-5

Behalte den Flug im Gedächtnis
Autorenlesung mit Sudabeh Mohafez

Mittwoch 15.11.2017 | 19:30
Koeppenhaus Bahnhofstraße 4-5

„Life Saraaba Illegal“ Filmabend mit Peter Heller
Filmvorführung mit anschließendem Gespräch mit dem Regisseur

Dienstag 21.11.2017 | 19:30
Soziokulturelles Zentrum „St. Spiritus“ Lange Straße 49-51

Die jugendliche Generation in Kunduz
Gesprächsabend mit Martin Gerner, Filmvorführung über Jugendliche in Kunduz

Mittwoch 22.11.2017 | 20:00-22:00
Brasserie Hermann Gützkower Straße 1

Cities for Life
Kostenlose Filmvorführung von „Capote“

Sonntag 26.11.2017 | 20:00
Cinestar Greifswald Lange Str. 40

Das Recht auf Leben

Mehrtägiges Projektangebot für Schulklassen ab Stufe 9 im Rahmen der Kampagne „Cities for Life“, Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe
Mo-Fr 27.11.2017 – 01.12.2017
verquer, Lange Str. 60


Wider die Todesstrafe
Normative und empirische Argumente für die Abschaffung

Donnerstag 30.11.2017 | 18:00
Turm St. Jacobikirche Domstraße

Wenn der Staat tötet
Vortrag und Diskussion: Todesstrafe in Belarus

Donnerstag 30.11.2017 | 18:00
Turm St. Jacobikirche Domstraße

Podiumsdiskussion: Mehr Politik bitte!

Vom 19.10.2017.

Darf Schule das?
Politisch sein.
Muss sie das sogar?

 

Am Mittwochabend diskutierten Dr. Anne Heller (Uni Greifswald), Tino Höfert (Stadtjugendring Greifswald) und Antonia Huhn (Schülersprecherin Gesamtschule Stralsund) in der Stadtbibliothek über die Notwendigkeit, dass Schulen Verantwortung für unsere Zivilgesellschaft übernehmen. Und die Grenzen davon.

Was toll war: Sowohl Podium, als auch Publikum konnte sich schnell einigen. Auf eine Vision von „Schule als demokratischem Lebensraum“. In dem nicht nur Gremien verteilt, sondern Schüler*innen den Schulalltag mit gestalten können und Verantwortung (und sei es nur für die Grünpflanzen oder das Ziel der Klassenreise) übernehmen müssen. In dem Schule gesellschaftliche Strömungen, Akteure und Realitäten abbildet und einlässt.

Diskutiert wurde:
über die Notwendigkeit, politische Diskussionen zu führen. „Wenn am Morgen nach der Bundestagswahl nach fünf Minuten zum Stoff übergegangen wird, ist das eine verschenkte Chance“, sagte Tino Höfert.
über die Frage, ob die starke freie Schullandschaft in Greifswald die Schülerschaft nicht nur in Bezug auf Bildungschancen sondern auch im Hinblick auf Partizipationsmöglichkeiten spaltet.
über den Bedarf von Jugendlichen sich zu beteiligen. „Unter meinen Mitschüler*innen ist Desinteresse weit verbreitet. Dass ist schade. Aber ich kann ja noch nicht mal für ein Projekt, das mir wichtig ist, einen Vortrag oder ein Seminar eine Befreiung vom Unterricht bekommen.“ sagte Antonia Huhn.
darüber, dass es, wie so oft anEinzelnen liegt. In diesem Fall an einzelnen motivierten Lehrer*innen, die es, sagt Anne Heller, zum Glück überall gibt.
Mit potentiellen engagierten Lehrer*innen, also Lehramtsstudent*innen, will verquer diese Fragen in einem ähnlichen Format weiter diskutieren.

verquer. bietet seit 2011 Projekte zum Globalen Lernen an Schulen an. Und stösst in der Zusammenarbeit mit Schulen immer wieder auf die Fragen, wie politisch der Raum Schule ist und sein darf. Die Ausstellung Mit.Denken – Mit.Mischen präsentiert derzeit in der Stadtbibliothek Beiträge von Schüler*innen, die im Rahmen der Projekte entstanden sind.

Tag des offenen Denkmals 2017 in der STRAZE

Vom 11.10.2017.

 

So viele Gäste! Wir haben uns sehr über alle gefreut, die sich beim Tag des offenen Denkmals selber überzeugen wollten, wie weit wir mit dem Haus sind. Es gab vier aus den Nähten platzende Führungen und viele gute Gespräche am Rand.

Neulandgewinner-Projekt „Zusammen.halt.bauen“ bietet Workshops an

Vom 20.09.2017.

Neulandgewinner-Projekt „Zusammen.halt.bauen“ bietet Workshops zu ökologischer Innendämmung und Lehmputz am 22. und 29. September, sowie 20. Oktober in der STRAZE an

Innerhalb des Neulandgewinner-Projektes (siehe auch www.neulandgewinner.de) gibt es im Herbst in der STRAZE drei Workshopangebote rund ums Thema Innendämmung und Lehmputz:

Am 22.09. haben wir noch freie Plätze für Kurzentschlossene. Von 9 bis 17 Uhr geht es zum einen um ökologische Innendämmung als auch darum Lehmunterputz aufzubringen.

Am 29.09. geht es dann nochmal weiter mit Lehmunterputz und am 20. Oktober um den Lehmoberputz.

Wenn ihr Interesse habt dabei zu sein, meldet euch schnell an unter zusammen@straze.de! An allen Terminen können bis zu 8 Personen teilnehmen.

Für die Verpflegung gibt es einen Unkostenbeitrag nach Selbsteinschätzung in Höhe von 5 bis 10 Euro.

Auch wird es im Oktober noch einen Workshop zu ökologischer Außendämmung geben, sowie zum ökologischen Trockenbau und zum Verlegen des Rohfußbodens. Dazu in Bälde genauere Infos und Termine.

„Jätten Skulbjörn“ im Saal

Vom 05.07.2017.

PREMIERE IM STRAZE-SAAL: Bühne seit 60 Jahren wieder öffentlich bespielt
Chortippus präsentiert erfolgreich die Uraufführung des nordischen A-Capella-Märchens „Jätten Skulbjörn“

 

Staub hängt in der Luft, Dachplanen flattern und der Wind zieht durch die Löcher in den alten Mauern. Im Saal steigt die Spannung.
Es gibt keinen Vorhang, der sich heben könnte, aber als die Scheinwerfer die Bühne in sanftes Licht tauchen und der Chor in langer Reihe auf die Bühne kommt, erwacht der alte Emporensaal, die älteste erhaltene Spielstätte des Greifswalder Konzert – und Theaterwesens, zu neuem Leben.
„Vor genau 60 Jahren wurde die Bühne zugemauert“ so Hanna Sewing, Leiterin des Chores. Der Greifswalder gemischte Chor Chortippus wagte sich erstmalig an das Experiment, ein Chor-Konzert durchweg zu inszenieren und alle Musikstücke zu verbinden. Entstanden ist ein Theaterstück, in dem die Musik die wichtigste Rolle spielt: das nordische Märchen erzählt die Geschichte des Riesenjungen Skulbjörn, der 10.000 Jahre unter einem Berg verschläft, bis er durch eine Sprengung geweckt wird und auf die Menschen trifft.
Eine zukunftsweisende Geschichte, die gut zur Situation des Saals passt, meint eine Zuschauerin im Anschluss. Hanna Sewing ist begeistert von der Baustellen-Atmosphäre, die so gut zum Stück passt, und der guten Akustik im Saal: „Es macht riesigen Spaß, auf der Bühne zu spielen und zu singen!“ Im Anschluss sammeln die Chormitglieder großzügige Spenden im begeisterten Publikum für den Saal ein, denn allen ist sehr ersichtlich: Hier gibt es noch viel zu tun, aber es lohnt sich.

 

Das Stück „Jätten Skulbjörn“ wird noch ein zweites Mal aufgeführt, am 16.07.2017 um 17 Uhr im Kulturhaus in Steinfurth.

Das Projekt wurde gefördert von der Ehrenamtsstiftung MV.

Fette Fête

Vom 22.06.2017.

Dank Gristuf gab es dieses Jahr wieder ein grandioses Fête-Programm an 15 Orten in Greifswald – Musik den ganzen längsten Sommertag und -abend. Die Hauptbühne war im Straze-Garten, wo nacheinander die Greifswalder Band Boogie Trap Blues, die Chillislaps, die Band Walking on Rivers, noLimHits und Loopmilla spielten. Dazu wurde  im Staub und vor Baustellenkulisse wild getanzt. Etwa 450 Leute dürften da gewesen sein. Der Garten war jedenfalls voll.

 

18:00 Uhr – Boogie Trap (Boogie Woogie, Rock’n’Roll, Blues aus HGW)
19:00 Uhr – Chillislaps (Samba, Percussion)
19:30 Uhr – Walking On Rivers (Indie-Folk/Pop aus Dortmund)
20:30 Uhr – noLimHits (A Capella)
21:00 Uhr – Loopmilla (Funky HipHop aus Rostock)

Es geht wieder los: AKTIONsmittwoch!

Vom 10.04.2017.

Immer am 1. und 3. Mittwoch machen wir was los auf dem Gelände der STRAZE: AKTIONsmittwoch! ab 16 Uhr bis 18/19 Uhr sind wir vor Ort und haben immer was Tolles im Programm. Gern könnt ihr auch eure Ideen mit einbringen! Dann meldet euch beim Planungsteam Romy und Saskia unter info@straze.de

Bisher fest eingeplant:

19.4. Bärlauchpesto und Löwenzahnsalat

3.5. Bienenwachstücher herstellen

17.5. Nisthilfen und Seedballs

21.6. Fete des la musique

Eindrücke aus dem Workshop zum Thema Fachwerkwände Ausmauern 24./25. März 2017

Vom 24.03.2017.

Dieser Workshop war der erste in der Reihe unseren Neulandgewinner*in-Projektes zusammen.halt.bauen.

Unter fachkundiger Anleitung von Jannis aus einem Berliner Baukollektiv haben 20 Workshop-Teilnehmer*innen beim besten Frühlingswetter gelernt wie man mit Lehmsteinen Fachwerk ausmauert.

Wie so oft war die wesentlichste Erkenntnis, dass Vorbereitung die halbe Miete ist .

Zum Programm gehörte:

  • Freude
  • Materialkunde
  • Vorbereitung des Arbeitsplatzes
  • Lehmmörtel mischen und Konsistenz prüfen
  • Lehmsteine mauern und Gefacheinteilung

Die Workshop-Teilnehmer*innen waren begeistert. Wir auch denn das Ergebnis kann sich mehr als sehen lassen.

 

Nadja, unsere Neulandgewinnerin packt beim Mörtelmischen an.

Bei der Gefacheinteilung geht es genau zu.

und immer wieder lockte eine Pause mit Verpflegung …

eher gemeinsam weiter gearbeitet wurde.

Reihe für Reihe wird das Gefache zugemauert …

bis oben hin!

 

 

Juchu! STRAZE als Projekt des Nationalen Städtebaus ausgewählt

Vom 03.03.2017.

Wir feiern gerade richtig: Das Expertenteam des Nationalen Städtebaus hat heute bekannt gegeben, wer 2017 zu den Gewinnern gehört. Wir sind dabei! Die 900.000 Euro Förderung  bringen uns einen Riesenschritt voran. Das heißt, dass unser aus vielen verschiedenen Bausteinen bestehendes Finanzprojekt Stück für Stück aufgeht. WOW.

Ganz herzlichen Dank an die Stadt, an die Verwaltung und den Oberbürgermeister, die unser Projekt schon zum zweiten Mal (2016 wurde unser erster NPS-Antrag abgelehnt) engagiert begleitet und unterstützt und für uns den Förderantrag eingebracht haben. Und ein großes Dankeschön an die Bürgerschaft: Die hatte nämlich im November mit nur fünf Gegenstimmen und einer Enthaltung beschlossen, uns ein zweites Mal ins Rennen zu schicken!

STRAZE ist Neulandgewinnerin

Vom 02.03.2017.

Die STRAZE ist mit ihrem Projekt „zusammen.halt.bauen“ eine von über 50 Neulandgewinner*innen, eines Programms der Robert Bosch Stiftung, das lokale Initiativen in Ostdeutschland nunmehr in der dritten Runde fördert. Die STRAZE hat 44.500 € Unterstützung zugesagt bekommen, mit der die Bildungsarbeit im Haus angeschoben wird.

Ein Interview mit Nadja Tegtmeyer von der STRAZE, die das Projekt koordiniert.

Nadja, womit gewinnt ihr „Neuland“?
Wir planen für 2017 und 2018 jeweils sieben Workshops, in denen wir mit interessierten Leuten Techniken ausprobieren wollen, um ökologisch zu bauen. Da geht es z.B. um Lehmputz, ökologische Wandfarben, Dämmung, Holzfußböden, den Bau von Solarduschen oder Strohballenhäusern.

Ist das für Vorpommern etwas Ungewöhnliches?
Mein Eindruck ist, dass insgesamt nur wenige Leute wissen, welche Möglichkeiten es gibt, ökologisch zu bauen. Und dass es große Vorurteile gibt, dass es viel teurer ist, zum Beispiel. Es gibt nur vereinzelt mal Kurse oder Workshops zu diesen Themen hier in der Gegend. Insgesamt ist das Thema sehr unterrepräsentiert, v.a. auch in der Altbausanierung.

Wir möchten mit der Sanierung der STRAZE aufzeigen welche Möglichkeiten es gibt und Leute ermutigen sich ökologischen Baustoffen zu öffnen und Erfahrungen in unseren Workshops zu sammeln. Die Teilnehmer*innen haben außerdem die Möglichkeit eigene handwerkliche Fähigkeiten zu entdecken oder zu erweitern.

Warum sollten Leute da mitmachen wollen?
Zum einen denken wir, dass es viele Leute gibt, die Interesse daran haben sich Handwerkstechniken anzueignen, mit denen sie sonst in ihrem Alltag nicht viel Berührung haben und sich somit auch ein Stück Autarkie erobern. Zum anderen ist es eine gute Möglichkeit etwas Neues zu lernen, Vor- und Nachteile des ökologischen Bauens zu entdecken und dabei gleichzeitig die STRAZE zu unterstützen.

Was ist denn der Vorteil an ökologischen Bauweisen?
Der wichtigste Vorteil liegt auf der Hand: beim Bauen mit ökologischen Baustoffen wird die Umwelt insgesamt weniger belastet. Für viele spielt auch eine Rolle, dass ökologische Bauten ein besonders angenehmes Raumklima haben. Und man hat hinterher weniger Schadstoffe in seinen Wohn- und Arbeitsräumen.

Auch die Verarbeitung der Materialien ist oftmals angenehmer und weniger gesundheitsbelastend.

Mit einem guten Energiekonzept lässt sich eine Menge Geld sparen.

Was entsteht während der Workshops?
Innerhalb unserer Bildungsangebote ist uns u.a. wichtig, dass etwas Bleibendes entsteht und nicht am Ende Dinge wieder rückgebaut werden müssen. Bei der Grundsanierung eines großen Hauses gibt es unendlich viele Baumaßnahmen, die sich auch für Workshops eignen. Wir wählen die spannnensten und sinnvollsten aus und setzen sie als Workshops im Projekt um.

Das heißt, wir verbinden z.B. das Streichen der Wände mit einem Workshop zu ökologischen Wandfarben. Für uns sind die Workshops aber auch noch aus einem anderen Grund wichtig.

Welchem?
Zusammen etwas Bleibendes aufzubauen schafft auch ein stärkeres Teamgefühl. Wir sehen die Workshops als verbindendes Element, das Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Herkünften zusammenbringt. Wir können uns austauschen über verschiedene Bauweisen und Erfahrungen in verschiedenen Teilen der Erde und so auch viel voneinander lernen. Freundschaften entstehen. zusammen.halt.bauen heißt unser Projekt und steht eigentlich genau für das. Wir möchten einen Zusammenhalt schaffen innerhalb der Gesellschaft und denken, dass gemeinsames Bauen dafür eine gute Grundlage bietet.

Wie soll es dann nach der 2-jährigen Förderzeit mit dem Projekt weitergehen?
Einer unserer Arbeitsbereiche innerhalb des STRAZE-Projektes ist und wird auch in Zukunft Bildungsarbeit sein. Neben dem Bildungsprojekt verquer., das v.a. themenbezogene Projekttage an Schulen durchführt, soll es auch ein übergreifendes Werkstätten-Bildungsangebot geben. Neben einer Holzwerkstatt wird es eine Näh- und eine Druckwerkstatt geben. Wir wollen die nächsten beiden Jahre nutzen, um in diesem Bereich ein nachhaltiges Bildungskonzept zu entwickeln. Die Workshops sind für uns eine tolle Möglichkeit, diese Art der Bildungsarbeit auszuprobieren, Methoden zu lernen und auszuwerten und so Erfahrungen für die Bildungsarbeit in den Werkstätten zu sammeln.

Dabei ist uns auch eine Vernetzung ins Umland zu befreundeten Partnerprojekten wichtig, mit denen wir auch zusammen Workshops außerhalb von Greifswald durchführen möchten und mit denen wir im Austausch sind, um voneinander zu lernen. Zum Beispiel der Demokratiebahnhof in Anklam oder das Landkombinat Gatschow.