Moritz TV Beitrag über die Sommerbaustelle

Vom 31.07.2018.

Noch diese Woche läuft die Sommerbaustelle auf der STRAZE. Fleißig wird hier das ehemalige Gesellschaftshaus von Ehrenamtlichen saniert und zu einem Kulturzentrum ausgebaut. Wer mitbauen möchte, ist jederzeit in der Stralsunder Straße 10/11 willkommen! Moritz.tv

Eine Ode an die Sommerbaustelle

Vom 27.07.2018.

Es gibt schon viele fleißige Hände,
doch die Sommerbaustelle ist noch längst nicht zu Ende.
Zwar läuft uns der Schweiß in Strömen,
doch daran kann man sich gewöhnen!
Schließlich kann man in die Kinderplanschbecken
heimlich die heißen Füße reinstecken.
Zudem gibt es unheimlich leckeres Essen,
und die Portionen sind reichlich bemessen.
Der Kaffeevorrat wird nie leer,
auch das gefällt dem Bauvolk sehr.
Also:
Baut mit, bespasst die Kinder oder schwingt die Kelle,
wir sehen uns auf der Sommerbaustelle!

Mehr Informationen zum STRAZE.Soli.Sommer.Bauen.

 

Stellungnahme: Für eine andere politische Kultur – Gegen Machtdemonstrationen auf Kosten der Demokratie

Vom 22.07.2018.

Diese Stellungnahme bezieht sich auf die Hausdurchsuchung in den Räumlichkeiten des IKuWo e.V. in Greifswald am 20. Juli. Die Durchsuchung stand imZusammenhang mit dem Raub einer Schärpe eines Mitglieds der Greifswalder Katholischen Studentenverbindung vor dem IKuWo in der Nacht vom 9. auf den 10. Juni.

Stellungnahme

Für eine andere politische Kultur
Gegen Machtdemonstrationen auf Kosten der Demokratie

90 Polizeibeamten sind an der Durchsuchung der Vereinsräume des IKuWo e.V. und der Privaträume eines Bewohners. beteiligt. Sie finden nichts, was das IKuWo oder den Bewohner belastet. Der Verein IkuWo e.V. distanzierte sich direkt nach der Tat von dieser. Der von der Durchsuchung betroffene Bewohner hatte von seinem Recht Gebrauch gemacht, der Polizei ohne richterlichen Durchsuchungsbeschluss den Zutritt zum Haus zu verwehren, was ihn in der Konsequenz nun selbst zum Objekt einer Strafverfolgung machte.

Es entsteht der Eindruck, dass für die Durchsuchung nicht polizeiliche, sondern politische Ziele im Vordergrund standen. Wie ist sonst dieser große Einsatz sechs Wochen später zu erklären, wenn an anderen Stellen weitaus weniger Kräfte mobilisiert werden: Wenn es z.B. um die Ermittlungen nach Brandanschlägen in Projekten wie dem Demokratiebahnhof Anklam oder in einer Greifswalder Groß-WG oder nach Übergriffen auf Geflüchtete geht. Wir wissen nicht, wer für den Polizeieinsatz beim IKuWo die Verantwortung trägt, aber klar ist, dass er jeder Verhältnismäßigkeit entbehrte.

Das IKuWo setzt sich für die Rechte von Geflüchteten ein. Es spricht sich für eine Öffnung von Grenzen und gegen Nationalismus aus. Es tritt für die Würde des Menschen und universelle Menschenrechte ein und steht für ein solidarisches Miteinander von Menschen unabhängig von ihrem Nutzen in einer Geselschaft, die auf  Gewinnmaximierung ausgerichtet ist.
Es spielt eine wichtige Rolle für eine aktive Zivilgesellschaft und für die gesamte Soziokultur in Greifswald. Viele Menschen finden dort Anknüpfungspunkte für ihr eigenes soziales, kulturelles und politisches Engagement.

Seit dem Überfall auf den Verbindungsstudenten wird von denjenigen, denen das IKuWo aufgrund seiner politischen Position und Strahlkraft schon lange ein Dorn im Auge ist, nichts unterlassen, dieses öffentlich zu diskreditieren. Uns ist klar, dass die Ziele des IKuWos nicht von allen Menschen geteilt werden. Wer über diese Ziele streiten möchte, möge dieses in inhaltlichen Auseinandersetzungen tun. Die Existenzberechtigung eines Projektes wie des IKuWos in Frage zu stellen, schadet der politischen Kultur und der Demokratie. Es fällt uns schwer, die Durchsuchung des IKuWos nicht als Machtdemonstration in diesem Kontext zu begreifen.
Wenn der Eindruck entsteht, dass die Exekutive mit Polizei und Innenministerium missbraucht wird, um politische Gegner*innen zu diskreditieren und letztendlich handlungsunfähig und mundtot zu machen, dann macht dies Angst. Strategien, die mit Sippenhaft, Vorverurteilungen, Abschreckung und Angst arbeiten, führen der Demokratie einen schweren Schaden zu.

Menschen und Organisationen, die ähnliche Ziele wie das IKuWo formulieren, seien sie noch so menschenfreundlich oder uneigennützig, geraten derzeit bundesweit zusehends in Bedrängnis, während rechter Populismus mit haltlosen Behauptungen und unmenschlichen Äußerungen Stück für Stück an Raum gewinnt. Wir wünschen dem IKuWo, dass es in dieser Situation nicht den Mut und die Kraft verliert, weiter offen für seine Ziele einzutreten. Wir erwarten von der Stadt Greifswald und ihren Bewohner*innen, dass sie sich klar hinter das IKuWo stellen.

Die REEMTSMA STIFTUNG unterstützt die denkmalgerechte Sanierung

Vom 04.06.2018.

Die HERMANN REEMTSMA STIFTUNG unterstützt die denkmalgerechte Sanierung im öffentlichen Teil des Hauses mit 200.000 EUR. Wir freuen uns riesig und sagen herzlich danke schön!
Angesichts der in letzter Zeit gestiegenen Baukosten hilft uns diese Unterstützung, die Mieten der Initiativen und Vereine weiterhin im bezahlbaren Rahmen zu halten.

Die HERMANN REEMTSMA STIFTUNG kennt unser Projekt aus eigenem Anschauen. Ihren Besuch vor einiger Zeit haben wir in guter Erinnerung. Wir freuen uns besonders, dass die Stiftung sich sowohl für die Belange des Schutzes von Kulturgut in unserer Region einsetzt als auch sich für das Wirken der Beteiligten für den sozialen Zusmamenhalt interessiert. Vielen Dank dafür!

Tag der Städtebauförderung 2018

Vom 25.04.2018.

Die STRAZE hat eine Bundesförderung im Rahmen der „Nationalen Projekte der Stadtentwicklung“ (NPS) bekommen. Dadurch sind wir verpflichtet am Tag des Städtebaus teilzunehmen. Wir haben uns gemeinsam mit Michael Heinz aus dem Stadtbauamt überlegt, eine Veranstaltung zur Entwicklung des Stadtteils Steinbecker Vorstadt für alle Einwohner*innen und Akteur*innen des Stadtteils sowie weitere Interessierte zu organisieren.

Die Stadt lädt nun dazu ein, gemeinsam über die Zukunft dieses Stadtteils zu beraten. Es geht dabei nicht um ein Planungsverfahren sondern nur um Impulse für zukünftige Verfahren, die es mit Sicherheit geben wird.

Der Druck auf den Stadtteil ist groß, in den nächsten Jahren wird es viele Veränderungen geben, es gibt zahlreiche Interessen an verschiedenen Flächen im Stadtteil, die alle nicht dazu führen, dass Aneignungsflächen und Freiräume, die es derzeit noch ansatzweise gibt, erhalten bleiben. Es steht die Frage im Raum: Kann nurnoch eine Beplanung des Stadtteils dafür sorgen, dass er nicht Stück für Stück irgendwie an private Investoren veräußert wird?

Das hat auch auf die STRAZE Auswirkungen. Wenn z.B. Der Stadtteil hin zu einer reinen Wohnnutzung umgestaltet wird, wird es in Zukunft immer schwerer werden, Veranstaltungen zu organisieren, die mehr als Schlafzimmerlautstärke haben.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, am Samstag, den 5. Mai zu unserer Veranstaltung hinzu zu stoßen.

Programmablauf:

10.00 Uhr  Baustellenrundgang STRAZE
11.15 Uhr   Kommentierter Fußweg von der STRAZE durch den Stadtteil zum Heineschuppen, Thilo Kaiser, Leiter Stadtbauamt Greifswald
11.45 Uhr  Begrüßung und Einführung zur Info- und Diskussionsveranstaltung – J. von Busse, Baudezernentin Greifswald sowie Andreas Paul, Büro für urbane Projekte, Leipzig
danach Informationen zum Stadtteil und zur STRAZE und Arbeiten an moderierten Tischen
Ende ca 14 Uhr

Genau nachlesen auf dem Flyer Flyer_Tag_der_Staedtebaufoerderung_Greifswald_2018

Und was ist eigentlich diese „Belegreife“?

Vom 19.04.2018.

Wussten wir bis vor kurzem auch nicht. Aber jetzt können wir euch weiterhelfen: Belegreife heißt der Zustand, in dem der Estrich auf dem Boden so trocken ist, dass man den „richtigen“ Fussboden darauf verlegen kann. Und das wollen wir dringend. Schließich wollen die ersten Leute Anfang Mai schon einziehen. Wohnungen sind gekündigt, WG-Zimmer weitervergeben.

Deshalb wird gerade fast rund um die Uhr auf der Baustelle gearbeitet, um den Wohnteil des Hauses, die 11, rechtzeitig fertig zu bringen.

Wir verlegen Heizungsrohre, wir streichen, spachteln, schleifen, bauen Zagen und beleben alte Türen neu. Und auch an anderer Stelle geht es weiter: Bis letzten Dienstag wurden 30 Bohrpfähle für den Erweiterungsneubau (3. Bauabschnitt) gesetzt. Die sollen mit einer Tiefe von 12 bis 14 Metern dem moorigen Boden der Ryckniederung etwas Stabilität entgegen setzen. Im Erweiterungsneubau finden ein Seminarraum, Werkstätten und Gastronomie ihren Platz.

Weil wir nicht ohne Unterstützung schon so weit wären,  wollen wir ein paar Mal von Herzen „Danke“ sagen: Für den Lehm von der Firma Conluto, für viele Eimer Farbe und weitere Produkte der Firma Kreidezeit und natürlich noch mal den vielen Spender*innen für unsere Heizkessel im Dezember.

Ihr seid toll!!!

Die aktuelle Nutzung kommt der neuen Küche doch schon nah ;-) To Do Zettel an jedem Raum Treppenhaus Nr. 10 als Arbeitsplatz für den Trockenbau Lehmverputzte Fensterfront mit Innendämmung und weiße Wände mit ökologischer Sumpfkalkfarbe gestrichen und immer wieder heißt es spachteln, spachteln, spachteln... erste neue alte Tür eingebaut

Die erste neue alte Tür ist eingebaut.

 

 

 

Badausbau

 

 

 

 

Lehmverputzte Wände im Nordgiebel

Bilder des Tages

Vom 12.02.2018.

Falls ihr euch wundert, dass ihr seit Wochen wenig von uns hört – wir sind einfach noch mehr am Bauen! Heute ein kleiner Einblick in die Aktivitäten des Tages. Wenn ihr Lust habt mit zu werkeln und uns beim Haus bauen unterstützen wollt, kommt gern dazu. Wenn ihr uns ne mail schreibt erfahrt am Besten ihr wann und wo.

STRAZE-Soli-Sommer

Vom 31.01.2018.

Diesen Sommer schon was vor?

Wir möchten Euch hiermit sehr herzlich und überschwänglich zum STRAZE_SOLI_SOMMER einladen und freuen uns sehr, wenn ihr Euch den folgenden Termin (oder Teile davon) freihaltet:

22.7. – 5.8.2018

Wir wollen in dieser Zeit zusammen bauen!!! Juchu, wer hätte das gedacht 🙂 Und es soll eine schöne gemeinsame Zeit mit Feuer, Musik, Kino,… werden.

Zu dem Zeitpunkt ist der Großteil der STRAZE-Bewohner*innen bereits in das Haus eingezogen und die Arbeiten an dem öffentlichen Teil des Hauses können weitergehen. Büros, Ini-Räume, Saal, Toiletten, Cafee, offene Werkstätten… Für all das (und noch viel mehr) muss noch eine Menge getan werden und wir freuen uns, das gemeinsam mit Euch zu stemmen.

Lust dabei zu sein? Anmeldung: info(ät)straze.de

 

Uns ist richtig warm ums Herz!

Vom 12.01.2018.

Wir sind wirklich überwältigt! Wir haben unser Spendenziel für die beiden neuen Heizkessel innerhalb von gut einem Monat erreicht. Wir freuen uns riesig und sind dankbar für eure Unterstützung und das damit verbundene Vertrauen in uns und das Hausprojekt STRAZE.
In den letzte Wochen ist viel im Haus passiert, besonders auch über den Jahreswechsel. Unter anderem ist natürlich der Heizkeller vorbereitet worden. Wir wollten die Aufgabe auf keinen Fall mit ins neue Jahr nehmen und so ist am 31. Dezember 2017 um 18.35 die letzte Fermacellplatte an die Decke geschraubt worden um den Raum seiner neuen Nutzung zu zuführen ;-).

Direkt zum Jahresbeginn: Zuschuss für öffentlichen Bereich!

Vom 11.01.2018.

Wir freuten uns am 3. Januar sehr über den Besuch unseres Energieministers Herrn Pegel, der uns den Bescheid über einen Zuschuss aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung überbrachte. Das Geld wird für Fenster und Dämmung der Hausnummer 10 (öffentlicher Bereich) genutzt werden.

Vielen Dank dafür!

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