Woche Nr. 2

Am Donnerstag war die junge deutschsprachige Lyrikszene im Zelt zu finden. Sechs junge Autoren zwischen 25 und 30 stellten in einer Kooperation der Pommerschen Literaturgesellschaft und des Projekts babelsprech ihre Werke vor. Neben und zusätzlich zu eher klassischen Lesungen gab es auch Gimicks wie eine psychedelisch anmutende Hintergrundprojektion. Unerwartet und darum vielleicht besonders schön war das auf die Veranstaltung folgende chill out, bei dem es auch zu Begegnungen zwischen Publikum und Autoren gekommen sein soll.

DSC04916Freitagabend beim Kopfkino verband eine Rahmengeschichten alle an diesem Abend vorgelesenen Kurzgeschichten miteinander. Das war ein schönes Format.

Samstag: Der Mitmach-Zirkus ist in der Stadt: Alle rein in die Manege, Clowns und Artisten, (Stecken)-pferde, Zirkusdirektoren! Ungefähr 60 Kinder waren dabei den Tag über verteilt dabei, 20 von ihnen stemmten die Aufführung am Abend und brachten mit den in Windeseile eingeübten Kunstfertigkeiten das Publikum zum Staunen. Applaus!

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Egal was noch kommt, die Fête de la Musique, organisiert von Gristuf, war definitiv eines der Highlights unserer Zirkuszelt-Zeit. Hach war das schön, all die Menschen (mindestens 1000) die in und vor und um das Zelt herum feierten und der Sonne zuschauten wie sie, selbst am längsten Tag des Jahres, dann doch irgendwann unterging. Festivalstimmung, und die Musik war auch toll, die israelische Band theAngelcy spielte unter anderem dieses Lied und erntete Begeisterungsstürme.

Ein kreatives Zirkusangebot boten die Kunstwerkstätten am Dienstagvormittag für 35 Grundschulkinder an. Die gestalteten verrückte Zirkustiere aus Recyclingsachen, malten an der Staffelei, jonglierten, probierten Teller auf Holzstäben zu drehen und gingen am Ende geschminkt wie Clowns nach Hause. Auch die Tanz- und Malkurse der Kunstwerkstätten fanden an diesem Tag hinter der straze statt. Mal auf einer richtigen Bühne zu stehen mit richtigem Licht war für die meisten Kinder von denen viele noch nie in einem Zirkus waren etwas ganz besonderes.

SommerAbendMusik hieß der Musikabend, den acht Greifswalder Bands und Chöre gestalteten. Eine Ausgründung der Irish Session riss das Publikum zum Klatschen und Rufen hin, Kinder nutzten die Vorbühne als Spielplatz und ganz zum Schluss wartete ein Chansonhighlight. Außerdem skandinavische, osteuropäisch, balkanmäßige und andere Lieder. In der Pause floss die Rhabarberbrause.

In den nächsten Tagen ist das Zirkuszelt fest in der Hand des Amateurtheaters. Seht selbst.