Petruswerk schafft Fakten

Die Zeichen stehen auf Abriss. Am heutigen Dienstag, dem 14. Juli 2009, rollte der erste Bagger auf das Gelände der Stralsunder Straße 10/11. Jedoch war sein Ziel bisher nicht das Hauptgebäude. Wer das Gelände kennt, muss nun leider das kleine zweistöckige Fachwerkhaus, welches sich direkt hinter der Nr. 11 befand, in guter Erinnerung behalten. Binnen weniger Stunden machte eine Abrissfirma das Gebäude kurz und klein und hinterließ nur noch Schutt und Staub. Zudem wurden durch die Baggerschaufel auch einige Bäume in Mitleidenschaft gezogen. Der Verein Kultur- und Initiativenhaus Greifswald hatte vor in das Gebäude eine Holzwerkstatt zu integrieren.

Von dem Fachwerkhaus blieb nur noch Schutt zurück.

Von dem Fachwerkstallgebäude blieb nur noch Schutt übrig.

Die Untere Bauaufsicht ist von dem Vorgang nicht informiert gewesen, ein Abrissantrag lag nicht vor. Als nächstes stehen die hinter dem Grundstück liegenden Garagen zum Abriss an. Noch immer werden diese absprachegemäß von etlichen Anwohnern aus der Stralsunder Straße und der nahe liegenden Innenstadt genutzt. Diesen Personen hat Herr Mischke im Namen des Petruswerks versprochen, sie 14 Tage vor Abriss zu informieren. Doch nur einen oder zwei Werktage vorher erhielten die Betroffenen den entsprechenden Anruf. Zwischen den Aussagen des Petruswerks und der Wirklichkeit klaffen in vielfacher Hinsicht unübersehbare Lücken.